Flach modellierte Mulden mit sandig‑humosem Substrat nehmen Dach‑ und Wegewasser auf, lassen es versickern und entlasten die Kanalisation. Mit Sumpf‑Schwertlilie, Mädesüß und Seggen entstehen farbige Bänder. Kanten aus Feldsteinen beruhigen Strömung, Mulch verhindert Austrocknung. Regelmäßiges Nachfüllen von Material erhält die Funktion und lädt zum Beobachten kleiner Veränderungen ein.
Asthaufen und kurze Stammstücke schaffen Verstecke, speichern Feuchte und liefern Nährstoffe. Pilze, Käfer und Igel profitieren spürbar. Verflechtet Reisig locker, damit Wasser wandern kann, fixiert größere Stücke gegen Wegschwimmen. Beschriftete Holztafeln erklären Nutzen und laden Kinder ein, Tiere zu entdecken, ohne zu stören. So wird Pflege zur Entdeckungsreise.
Wo Wasser verweilt, brauchen Ränder Geduld und passende Pflanzen: Blutweiderich, Sumpfdotterblume, Bachbunge, Schwarzerlen‑Sämlinge. Setzt in Gruppen, mischt Höhen, denkt an Winterstrukturen. Heimische Arten stärken Bestäuber, sind pflegeleicht und robust. Ein Pflanzplan mit Blühfolge sorgt für Nahrung von Frühling bis Spätherbst und macht Wandel sichtbar und lehrreich.